Mein Leben

Vom Samen zur Blüte des Lebens

Mein Leben

Ich bin Mario Baumert, 1961 in der Theaterstadt Meiningen geboren und lebe seit 1996 in Jüchsen, einer Gemeinde, welche seit geraumer Zeit Teil der Einheitsgemeinde Grabfeld ist. Seit mehr als dreißig Jahren bin ich mit der gleichen Frau, meiner Karin verheiratet. Darauf bin ich stolz.

Und ich bin auf Sie stolz! Wir haben zwei Söhne miteinander, Martin und Erik, die inzwischen ihre eigenen Wege gehen.

Gemeinsam mit meiner Frau bewohne ich ein Haus, dessen Innenausbau wir größtenteils selbst erledigt haben. Wir fühlen uns wohl darin, denn Holz und Lehm sind die dominierenden Baustoffe unseres Hauses.

Wir sind zwar keine Ökofanatiker, haben aber ein gutes Gefühl dabei, gesunde Materialien verwendet zu haben. Wir sind unabhängig von Öl und Gas, da wir mit Erdwärme heizen.

Unser Leben ist von Arbeit bestimmt. Meine Frau ist hier in Jüchsen selbständige Apothekerin. Ich bin bei ihr angestellt, bringe Medikamente in die umliegenden Dörfer, zu den Patienten, welche selbst nicht in die Apotheke kommen können. Ich versuche ihr den Rücken freizuhalten, mache viele häuslichen Dinge, für die sie kaum Zeit findet.

Vielleicht falle ich unter die Kategorie Männer, die mancher als Hausmann bezeichnet. Bügeln, Kuchen backen, Rasen mähen, Wäsche aufhängen, Reparaturen jeglicher Art, am eigenen Haus und im Geschäft.

Wenn es die Zeit erlaubt sitze ich gern auf dem Fahrrad, denn es gibt für mich nichts Schöneres, Freizeit und Fitness zu kombinieren. Es war ein wunderbares Erlebnis, als ich das erste Mal von Berlin nach Rom gefahren bin. Aus eigener Kraft, eine solch lange Strecke zu meistern, über die Alpen zu „klettern“, um anschließend auf einem historischen Ort wie dem Petersplatz vor dem Vatikan zu stehen, um zu wissen, man hat es geschafft. Es ist gewiss nachvollziehbar, dass mich dieser Augenblick zu Tränen gerührt hat.

In solchen Situationen gehen mir oft Worte durch den Kopf, die ich so nicht bewusst geplant habe, die sich aber zu Reimen zusammenfügen. Ich schreibe meine Verse nicht unter Zwang – nicht unter der Option schreiben zu müssen. Ich schreibe, weil ich es mag. Manchmal denke ich sogar im Reim. Es ist in mir drin.

Mir macht es Freude, im Reim zu formulieren, weil ich so am Besten meine Gefühle ausdrücken kann. Nicht alles schreibe ich auf, nur das, was ich für erwähnenswert halte. Im Laufe der Jahre sind so schon einige Gedichte entstanden.

Ich bin mir darüber im Klaren, dass nicht jedem Leser diese Gedichte gefallen werden. Das ist in Ordnung. Wichtig ist hier allein die Tatsache, dass ich meine Gefühle und Empfindungen aus mir herausgelassen habe. Und wenn jemand darunter ist, der diese Empfindungen mit mir teilt, dann macht mich das natürlich glücklich.

Der Name WOMBAK bezeichnet meinen "Künstlernamen". Ich verwende ihn, wenn ich nicht als ich selber auftreten darf, kann oder möchte. Da Wombak in einem meiner Gedichte Verwendung findet, muss ich das erwähnen.

Bei aller Ernsthaftigkeit, die aus diesen Zeilen spricht, sehe ich mich als Mensch, der sich selbst nicht immer ernst nimmt. Ich kann auch über mich selbst lachen!

Die Resultate dessen, können sie in meinen Versen lesen.

Hoffentlich haben sie viel Freude beim Lesen.

Mario Baumert Signature
Mit jedem Menschen stirbt eine Welt